Das junge Haus - Heimat für junge Familien
Vor einigen Jahren wurde von der Bundesregierung und dem damaligen Bundesbauminister Klaus Töpfer die Ministeriumsinitiative "Das junge Haus" ins Leben gerufen. Die Initiative sollte jungen Familien zwischen 25 und 35 Jahren mit mittlerem Jahreseinkommen Mut zu kosten- und flächensparendem Bauen machen. Als maximaler Quadratmeterpreis für kostensparendes Bauen bei einem "jungen Haus" wurden 1.250 Euro oder damals noch 2.500 DM angestrebt. Was aus der Initiative geworden ist, wissen wir nicht, wahrscheinlich ist sie in den Wirren um die Eigenheimzulage verschütt gegangen. Wir wissen aber, dass das "junge Haus" weiterhin "in" ist. Doch was zeichnet dieses Haus aus, außer dass es günstig sein und viel Platz auf wenig Raum bieten soll?
Flächensparendes Bauen bedeutet, dass auf möglichst wenig Grundstück möglichst viel Haus stehen soll. Das erreicht man nicht mit gewöhnlichen Sattel- oder Walmdächern, wo das Dachgeschoss durch die Dachschrägen nur zum Teil als Wohnraum nutzbar ist. Zwei Vollgeschosse sollten es bei einem jungen Haus schon sein. Erreicht wird das beispielsweise mit einem flach geneigten Pultdach oder einem leicht gewölbten Bogendach als Alternative zum Flachdach. Natürlich findet man aber auch Hersteller, die ein Haus mit Satteldach als "junges Haus" anpreisen. Eine genaue Definition gibt es nämlich nicht und jeder Hersteller darf sein Haus "junges Haus" nennen.
Altbacken sollte es nicht daherkommen. Moderne Häuser werden mit modernen Materialien wie Stahl, Glas oder Holz gebaut. Klar, dass da auch ein "junges Haus" entsprechend aussehen sollte. Wie wir uns das Aussehen solcher Häuser vorstellen, können Sie der folgenden Gallerie entnehmen. Sie haben bei der Kombination Holz und moderne Materialien vielleicht etwas gestutzt, schließlich gilt Holz als einer der ältesten Baustoffe. Das ist richtig und wiederum auch falsch. Holz wurde natürlich bereits von unseren Urahnen zum Bau von Häusern verwendet. Doch Holz ist auch ein Baustoff mit hervorragenden Werkstoffeigenschaften.
Dem Bauen mit Holz sind im konstruktiven Bereich kaum Grenzen gesetzt. Die Werkstoffeigenschaften an sich, aber auch die neben dem Bauholz in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen einsetzbaren Holzwerkstoffe (Spanplatten, Faserplatten, Brettschichtholz usw.), sowie verschiedene Holzbausysteme wie Riegelbauweise, Holzrahmenbauweise, Skelettbauweise, Fachwerkbau oder Blockbau lassen keinen Wunsch offen. Alles zum Thema "Fertighaus" finden Sie auf fertighaus.de.
Es soll hier aber nicht der Eindruck entstehen, das junge Haus sei auf die Fertigbauweise reduziert. Auch massiv gebaute Häuser können zu dieser Kategorie zählen. Durch ein hohes Maß an Vorfertigung lassen sich jedoch am ehesten die Kosten senken. Geld einsparen kann der Bauherr aber auch, wenn er vieles in Eigenleistung übernimmt. Wer sich nur an den Innenausbau heranwagt, der entscheidet sich womöglich für ein Ausbauhaus. Mehr Informationen zu Ausbauhäusern bekommen Sie auf ausbauhaus.de. Wer mit eigener Hände Arbeit das Haus wachsen sehen möchte, für den ist ein Bausatzhaus erste Wahl. Informieren können Sie sich darüber auf bausatzhäuser.de. Wer viel Zeit und viel handwerkliches Geschick mitbringt, kann sein Können beim Bau eines Hauses in Massivbauweise unter Beweis stellen. Hier können die zahlreichen Fachinformationen auf baumarkt.de eine wertvolle Hilfe sein.
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